FDP Wandsbek persönlich

Soeren Rybka
Vorsitzender des Kreisverbands Wandsbek-Zentrum

29.06.2020

 

Soeren Rybka

Funktion

Kreisvorsitzender Wandsbek-Zentrum

Beruf

Unternehmer

Geboren

1980 in Hamburg

Welches politische Thema bewegt Sie und ihr regionales oder fachliches Umfeld gerade besonders?

In meinem Kreisgebiet sind viele Veränderungen in der Verkehrspolitik geplant. Die Maßnahmen werden stark in den Stadtteilen Wandsbek und Eilbek spürbar sein. Beispiel: Wandsbeker Chaussee. Die gewünschte Verengung von sechs auf vier Spuren wird zu Staus auf der Magistrale führen und zu einem höheren Verkehrsaufkommen für die nebenliegenden Wohnstraßen. Radspuren am Straßenrand sind ein Risiko für Radfahrer – vor allem bei rechts abbiegenden LKW. Ich stehe für eine gerechte Verkehrspolitik: sicherer Raum für alle Verkehrsteilnehmer – ohne Unfallrisiko. Einen staufreien Verkehr auf den Magistralen ohne Nebenstraßen-Belastung. Attraktive Standorte zum Einkaufen sollen für alle Verkehrsteilnehmer schnell und bequem erreichbar sein, und vorhandene Parkplätze erhalten bleiben. Die geplante S4 wird langfristig eine Entlastung der Wandsbeker Chaussee durch tägliche Pendler sein und eine attraktive Alternative zum Kfz bieten.

Was macht die FDP für Sie heute so wichtig?

In Corona- oder Klima-Krisen-Zeiten haben viele Bürger Ängste – um die eigene Existenz oder die Zukunft der kommenden Generationen. Die Politik reagiert oft mit Verboten oder risikoreichen Veränderungen. Die FDP dagegen setzt auf eine vernünftige Politik ohne Verbote oder höhere Belastung der Einkommen. Für Wohlstand und Arbeitsplätze in der Zukunft unterstützt die FDP die Forschung und die Förderung von Energie-Alternativen: Deutschland kann mit neuen Technologien eine Vorreiterrolle einnehmen – und auch die Klimaziele managen.

Welche politischen Ziele liegen Ihnen persönlich besonders am Herzen?

Ich stehe für eine starke Wirtschaft und gesicherte Arbeitsplätze. Durch Corona stark betroffene Branchen wie Gastronomie und Tourismus benötigen Unterstützung. Mir ist Innere Sicherheit wichtig: Vertrauen in den Rechtsstaat und politische Unterstützung für die staatlichen Sicherheitsorgane. Innere Sicherheit ist Basis für ein sicheres Europa, die Zusammenarbeit in der EU muss stärker gefördert werden.

Womit beschäftigen Sie sich gern, wenn es nicht um Politik geht?

Ich genieße gerne die schönen Ecken Hamburgs wie die Alster und den Elbstrand.
Außerdem spiele ich regelmäßig Tennis.
 

Bild: Elfriede Liebenow Fotografie