„Europa beginnt vor der Haustür“


23.05.2019

Unter diesem Motto stand die große Abschlussveranstaltung der FDP Wandsbek zu den anstehenden Europa- und Bezirkswahlen am kommenden Sonntag. Eingeladen hatte das Team Wandsbek-Zentrum in den Veranstaltungssaal des "Block House" – passenderweise gleich neben dem Wandsbeker Bezirksamt. Nach Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Soeren Rybka und den Bezirkslisten-Kandidaten aus dem Gastgeber-Kreis, Stanko Stankovic-Cirkovic und Anastasia Anzupow-Schultz, führte Bezirksvorsitzender Dr. Wieland Schinnenburg durch den Abend und die vielen Ebenen des Themas.

Mit Blick auf den Begriff "Haustür" schaute Birgit Wolff, FDP-Bezirks-Spitzenkandidatin, auf beispielhafte Schnittstellen von Europa und Bezirk und vermittelte einen Eindruck dessen, was die "in hoffentlich starker Fraktionsstärke wieder in der Bezirksversammlung aktive FDP Wandsbek" auf der großen Linie für den Bezirk plant. Für die erkrankte Svenja Hahn, Hamburgerin und Bundeslistenplatz 2 für die Europawahl, sprang Ron Schumacher, FDP Landesvorstand, ein und skizzierte anhand von einzelnen Themenschwerpunkten die Notwendigkeit für eine starke freidemokratische Prägung der Europapolitik. Dabei betonte er, dass man klare Linien ziehen müsse zwischen alle Mitgliedsländer betreffende Aufgaben wie Grenzschutz, Asyl- und Umweltpolitik und auf der anderen Seite solchen Themen, die die Mitgliedsländer eigenverantwortlich bearbeiten und lösen sollten.

Katja Suding, nicht nur Landesvorsitzende, sondern auch stellvertretende Bundesvorsitzende und aktiv in thematischen Bundestagsausschüssen, berichtete über Themen auf der Bundes-Agenda, die auch Relevanz für die Landespoliitk haben, wie beispielsweise die sinnvolle Weiterentwicklung der Digitalisierung an den Schulen: Wer hier spare und beispielsweise nicht eine ausreichende Zahl an Programmen bereitstelle, sorge dafür, dass die frisch beschafften Computer nicht sinnvoll genutzt werden und bald verschrottbar sein würden.
Den Vorträgen schloß sich eine längere Frage&Antwort-Runde zwischen Teilnehmern, Referenten und Moderator an.