FDP Wandsbek persönlich

Thorge Eipper
Beisitzer im Bezirksvorstand

23.03.2021

 

Thorge Eipper

Funktion

Beisitzer im Bezirksvorstand

Beruf

Dipl. Kfm./MBA

Stadtteil

Hummelsbüttel

Geboren

1975 in Hamburg

Welches politische Thema bewegt Sie und ihr regionales oder fachliches Umfeld gerade besonders?

Aktuell bewegen mich Gedanken hinsichtlich der Abwägung zwischen den Corona-Maßnahmen und den damit einhergehenden erheblichen Kollateralschäden. Das sollte transparenter dargestellt werden. Zudem verwundert mich der wenig verantwortungs­bewusste Umgang mit dem Staatshaushalt. Ich wünsche mir mehr Einfluss der Bürger auf die Allokation ihrer Steuern und habe manchmal den Eindruck, dass die Politik wie eine „Geschäftsführung ohne Auftrag“ handelt. Ich möchte später nicht in einem Staat leben, in dem jede Kleinigkeit überreglementiert wird. Aus dem Grund setze ich auf Schaffung des Bewusstseins höherer Eigenverantwortung, anstatt auf Abhängigkeit und Bevormundung. Mein persönliches Umfeld befürchtet aktuell einen nie endenden Lockdown, verbunden mit katastrophalen wirtschaftlichen Folgen, die – ohne ein Sozialsystem – noch schlimmer wären, als das Virus selbst.

Was macht die FDP für Sie heute so wichtig?

Ausschliesslich in der FDP sehe ich „Politik, die rechnen kann“ verbunden mit freiheitlichen Werten und Schutz des Individuums vor dem Kollektiv. Die FDP ist für mich nicht nur liberal, sondern auch F.air, D.irekt und P.rofessionell. Zudem steht die FDP für Chancengleichheit, damit keine Talente und Potentiale untergehen und sich freie Wettbewerbsbedingungen entfachen können. Ein FDP Ziel lautet „Vorankommen durch eigene Leistung“. Das ist ein integraler Bestandteil einer freiheitlichen und offenen Gesellschaftsordnung, die individuellen Wohlstand, Selbstbestimmung, Glück und Zufriedenheit schafft.

Welche politischen Ziele liegen Ihnen persönlich besonders am Herzen?

Eine Gesellschaft sollte möglichst selbstbestimmt durchs Leben gehen können. Eine Regierung sollte ein langfristiges ökonomisches Gewissen haben. Dazu gehört ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Staatshaushalt und einer entsprechenden Finanz-, Steuer- und Schuldenpolitik. Dezentralisierung statt Zentralisierung, Subsidiaritätsprinzip, Vermeidung von hoher Inflation.

Womit beschäftigen Sie sich gern, wenn es nicht um Politik geht?

Ich beschäftige mich mit Kunst, Kultur und Wissenschaft. Insbesondere reizen mich klassische Klaviersonaten und darüber hinaus bin ich leidenschaftlicher Hobbypianist. Freunde, Fitness und Alsterspaziergänge im schönen Hamburg geben mir positive Energie.

Bild: Eipper