Bürger-Umfrage

„Wo ist es zu dunkel im Bezirk?“
FDP Fraktion Wandsbek kritisiert Beleuchtungsmissstände

18.12.2019

Eine ausreichende Beleuchtung von Wegen und Plätzen ist für das Wohlbefinden der Bürger wichtig:
Gerade erst hat die Behörde für Inneres und Sport im Rahmen der Stellungnahmen zum „Wohnungsbauprogramm 2020“ des Bezirks Wandsbek betont, dass „helle Lichtquellen auf öffentlichen Wegen und Plätzen für Sicherheit bei Passanten und Reduzierung der Unfallgefahr im Verkehr sorgen können“ und dass „Grundsätze des kriminalpräventiven Städtebaus“ bei weiteren Planungen berücksichtigt werden sollen.

„Ein gutes Lebensgefühl hängt, wie viele Studien belegen, nicht zuletzt von ausreichender Beleuchtung ab und ob die Menschen sich sicher fühlen in ihrer Stadt“, sagt Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP Fraktion Wandsbek. Wenig zufriedenstellend seien daher die Antworten des Wandsbeker Bezirksamtes auf eine Kleine Anfrage der FDP Fraktion zum Thema „Beleuchtung im Bezirk“. Demnach seien in Wandsbek seit dem Jahr 2015 zwar zahlreiche Meldungen zu Licht-Schwachstellen auf öffentlichen Wegen an die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) weitergeleitet worden, nur: Umgesetzt wurden von den angemeldeten „prioritären  Beleuchtungsmaßnahmen“ eher wenige. Vor allem in den dünner besiedelten Randbereichen des Bezirkes ist es vielen Menschen offenbar weiterhin zu dunkel: Beispielsweise sind Stolperfallen auf den Fuß- und Radwegen nicht erkennbar. Nicht zuletzt in den Walddörfern ist deutlicher Unmut aufgrund dieser unzureichenen Umsetzung spürbar: Manche fehlende Beleuchtung wie in Volksdorf im Bereich Pastorenstieg wurde sogar mehrfach gemeldet – aber bis jetzt nicht realisiert. Finn Ole Ritter, Zubenannter Bürger der FDP
Fraktion Wandsbek und aktiv im Regionalausschuss Walddörfer der Bezirksversammlung: „Die Umweltbehörde unter Führung der Grünen ignoriert die Wünsche der Bürger vor Ort im Alstertal und den Walddörfern.“ Das Verhalten der Umweltbehörde werde als ignorant empfunden: „Beleuchtung ist aber keine Schönheitsmaßnahme, die man machen oder lassen kann“, so Ritter, „ausreichende Beleuchtung soll vor allem Schülerinnen und Schülern sowie älteren Menschen das sichere Vorankommen in der dunklen Jahreszeit auf den Fuß- und Radwegen garantieren!“ Die Wandsbeker FDP Fraktion weist zudem darauf hin, dass bei Konzepten für mehr Licht und Sicherheit zudem alle Möglichkeiten der Vermeidung einer zusätzlichen Lichtverschmutzung vermieden werden sollen, insbesondere bei Wegen durch Grünflächen, wo bereits leicht erreichbare Parallelstrecken mit hinreichender Beleuchtung verfügbar sind. Moderne Lichtsysteme seien in der Lage, beide Bedürfnisse zu managen.

Bürger-Umfrage: „Wo ist es Ihnen zu dunkel auf Ihrem Weg?“

Die aktuelle Bürger-Umfrage der Wandsbeker FDP-Fraktion (Laufzeit bis Mitte Januar) erkundigt sich
nach Orten, wo ausreichend Licht fehlt. Unsere Bürger-Umfrage finden Sie hier: https://www.umfrageonline.com/s/eea3a92

An dunklen Orten fühlt man sich leicht unsicher – wo sich hinsichtlich der Beleuchtung im Bezirk etwas ändern sollte, erkundet die FDP Fraktion Wandsbek jetzt in ihrer aktuellen Bürger-Umfrage.
(Bild: FDP Fraktion Wandsbek)