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Aktuelle kommunalpolitische Themen des Kreisverbandes Wandsbek-Zentrum

Bürgerhaus an die Schädlerstraße
Vor einiger Zeit wurde das Bürgerhaus an der Wandsbeker Allee geschlossen. Seitdem ist es für Vereine und Gruppen schwierig, einen Sitzungs- oder Veranstaltungsraum zu bekommen. Die FDP möchte das ändern. Deshalb setzen wir uns für die Einrichtung eines neuen Bürgerhauses ein. Unser Vorschlag: Nach dem Auszug der Polizei steht an der Schädlerstraße ein Gebäude leer. Ursprünglich sollte dort eine Drogenhilfeeinrichtung einziehen. Hiergegen haben wir uns gewandt, da Schulen und Kindergärten in unmittelbarer Nähe liegen. Inzwischen wurde dieser Plan aufgegeben. Deshalb sollte das Gebäude für ein neues Bürgerhaus genutzt werden.

Concordia-Gelände
Auf dem ehemaligen Sportplatz des SC Concordia an der Oktaviostraße sollen Wohngebäuder errichtet werden. Dies begrüßen wir grundsätzlich. Jedoch ist zu befürchten, dass die Bebauung nicht der gewachsenen Struktur des Stadtteils Marienthal entsprechen wird. Wir teilen die Befürchtung vieler Anwohner, dass dort eine sehr verdichtete Bebauung vorgenommen wird. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass das Gelände mit Einzelhäusern bebaut wird. Auf Initiative der FDP hat die Bezirksversammlung Wandsbek einen entsprechenden Beschluss gefasst. Leider gab es von der Finanzbehörde eine sehr kühle Antwort. Offenbar will der Senat auf die Wünsche der Bürger und der Bezirksversammlung keine Rücksicht nehmen. Wir werden uns zusammen mit den Bürgern weiter um eine Bebauung bemühen, die dem Stadtteil angemessen ist.

Bahnübergang Schloßgarten
Quer durch unser Kreisgebiet verläuft die Bahnlinie Hamburg-Lübeck. An vielen Stellen gibt es täglich Staus und Behinderungen an den Bahnübergängen. Deshalb setzt sich unser Kreisverband seit Jahrzehnten dafür ein, dass die schienengleichen Bahnübergänge beseitigt werden. Offenbar ist jetzt Abhilfe in Sicht: An der Hammer Straße und an der Claudiusstraße wird es Unterführungen geben – dies unterstützen wir ausdrücklich. Der Bahnübergang Schloßgarten soll jedoch durch eine Brücke ersetzt werden. Diese Brücke müsste wegen der Oberleitung sehr hoch sein. Die Gesamthöhe dürfte bei ca. 8 Metern liegen und damit wie ein Klotz in der Landschaft stehen. Außerdem wird die Brücke nach der Planung nicht Behindertengerecht und Kinderwagengerecht sein. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass statt der Brücke ebenfalls eine Unterführung gebaut wird.

Elfsaal
An der Straße Elfsaal nahe der Autobahnabfahrt Hamburg-Jenfeld ist die Verkehrssituation jetzt schon schwierig: Die Straße lässt ein Entgegenkommen von Fahrzeugen kaum zu. Auf der linken Seite der Straße soll es nun zu einer erheblichen Verdichtung der Bebauung kommen. Die FDP ist nicht gegen die zusätzliche Bebauung, jedoch müssen dafür die verkehrstechnischen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Straße Elfsaal kann nach unserer Auffassung den zusätzlich entstehenden Verkehr nicht aufnehmen. Deshalb machen wir in Abstimmung mit den Anwohnern folgenden Vorschlag: Es gibt unmittelbar an der Autobahn die zurück gebaute Straße „Birkenallee“. Diese sollte wieder eingerichtet werden. Dann könnte ein Ring-Kreisverkehr ermöglicht werden, der aus den Straßen Elfsaal und Birkenallee sowie einer Querverbindung zwischen beiden besteht. Dann käme es nicht mehr zu einem Entgegenkommen von Fahrzeugen.

Wandse-Grünzug
Viele Wandsbeker freuen sich über die Wandse. Diese gibt nicht nur dem Bezirk und unserem Stadtteil den Namen, sie bietet auch eine ausgezeichnete Gelegenheit zum Spazierengehen und Entspannen. Leider wurde dieser Wandse-Grünzug über viele Jahre nicht ausreichend gepflegt und ist deshalb nicht so attraktiv wie z.B. ein Weg um die Alster. Der Bezirk will Abhilfe schaffen, das unterstützen wir. Jedoch darf nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden. Es gibt nämlich Überlegungen, im Rahmen der Neugestaltung des Wandse-Grünzuges Brücken und andere Querverbindungen über die Wandse zurück zu bauen. Dies könnte zu erheblichen Nachteilen für den Verkehr führen. Wir werden uns für eine Lösung einsetzen, die die Belange der Natur sowie der Naherholung und des Verkehrs sorgfältig gegeneinander abwägt.

Linksabbiegen auf der Wandsbeker Chaussee
Zwischen Wandsbek-Markt und der Alfredstraße in Hohenfelde gibt es stadteinwärts keine Links-Abbiege-Möglichkeit. Wandsbeker, die nördlich der Wandsbeker Chaussee wohnen, können deshalb nur mit großen Umwegen zu ihren Häusern gelangen. Aus diesem Grunde fordern wir die Einrichtung einer Linksabbiegemöglichkeit an der Kreuzung mit der Ritterstraße.

Wandsbeker Tor
Unser Kreisverband fordert seit langem ein Wandsbeker Tor, also die Errichtung eines repräsentativen Gebäudes am Eingang zum Zentrum von Wandsbek. Wandsbek ist der einwohnerstärkste Hamburger Bezirk und sollte deshalb selbstbewusst ein Wahrzeichen haben. Allerdings darf diese Idee nicht für ein alltägliches Ansiedlungsprojekt missbraucht werden. Deshalb haben wir uns gegen einen Solitär am S-Bahnhof Wandsbeker Chaussee gewandt.